Tiergestützte Therapie

Mit dem zielgerichteten Einsatz des Hundes können Ressourcen im Menschen geweckt und Türen geöffnet werden, die auf herkömmlichen therapeutischen Wegen oft verschlossen bleiben.

Der Einsatz des Therapiebegleithundes ist ebenso individuell wie Ihre Lebensgeschichte oder die Ihres Kindes selbst.
Wie genau der Einsatz aussehen kann, besprechen wir also persönlich (Kontakt über den Link).


Wozu kann die tiergestützte Therapie sinnvoll sein?
EINZELarbeiten – mögliche Einsatzbereiche

  • Kontaktgestaltung -Brücken bauen über den Hund: „Dinge, die ich erstmal nur dem Hund erzählen möchte“ – Kindern fällt es oft leichter, Tieren etwas zu erzählen, der Hund kann ein Anreiz sein & Wege eröffnen für weitere (therapeutische) Arbeit ermöglichen
  • Der Hund als Motivator für Bewegung, Spaziergang draußen (hilfreich bei antriebsarmen oder depressiven Klient*innen)
  • Bindung & Nähe zulassen: das Tier streicheln – Bindungshormone werden freigesetzt. Klient*innen, die schlecht Nähe aushalten oder zulassen können, können zunächst Nähe zu dem Hund suchen
  • Empathie-Fähigkeit fördern– Gefühle wahrnehmen & verstehen: „Wie geht es dem Hund?“, erkennen lernen von Stress-Signalen, Transferleistung: Gefühle bei dem Menschen
  • Verantwortung: Kinder und Jugendliche lernen Verantwortung übernehmen
  • Abbau von Ängsten (Tieren bzw. Hunden gegenüber)
  • Gewinnung von (Selbst-) Sicherheit
  • Entwickeln von Lösungsstrategien („Wie kann ich dem Hund etwas beibringen?“)
  • Taktile Körpererfahrungen

GRUPPENarbeiten – Angebote und Übersicht

  • „Hundeführerschein“ für Kinder und Jugendliche
    Wie kommunizieren und lernen Hunde? Was braucht ein Hund? Wie verhalte ich mich, wenn ich Angst habe?
    Die Kinder und Jugendliche lernen spielerisch den richtigen Umgang mit Hunden und können im späteren Verlauf ihr Wissen umsetzen, mit dem Hund arbeiten, spielen und Tricks zeigen.
  • #YouknowJuno?
    Projekt für Jugendliche zur Förderung der personalen, sozialen und digitalen Kompetenzen
    Der geschützte Rahmen durch die Kleingruppe bietet Raum, sich auch über negative Erfahrungen im Umgang mit dem Internet auszutauschen und diese aufzuarbeiten. Die Jugendlichen lernen den kritischen Umgang mit den Sozialen Medien anhand des Instagram- Projektes über den Hund.
  • „Komm, wir spielen“
    Bewegungsförderung und Spiele mit Hund. Raus aus dem Alltag.
    Kinder und Jugendliche lernen Verantwortung zu übernehmen und Regeln in der Gruppe einzuhalten. Die Arbeit mit dem Hund wirkt sich positiv auf das Selbstwertgefühl der Kinder und Jugendlichen aus.
  • …weitere sozialpädagogische und tiergestützte Angebote (z.B. für Schul-AG, Kindergeburtstag usw.)
    Sprechen Sie mich gerne an, ich erstelle Ihnen DAS passende Angebot!

“Je mehr ich von den Menschen sehe, umso lieber habe ich meinen Hund.”

(Friedrich der Große)


Persönlich: Auf den Hund gekommen.

Ich wollte schon als Kind einen Hund haben – durfte ich leider nicht.
Bereits während des Studiums kam mir dann das erste Mal der Gedanke, meine (zukünftige) Arbeit um tiergestützte Interventionen zu erweitern und auszubauen. Es hat dann noch mal ein paar Jahre gedauert, bis alles beruflich und privat so weit geklärt war, dass ein Hund einziehen konnte. Seitdem möchte ich ihn nicht mehr missen, er ist eine absolute Bereicherung für meine Arbeit und für meinen Alltag!

Juno ist ein Australian Shepherd und rassetypisch zeigt er großen Eifer bei seiner Arbeit. Er lernt sehr schnell und freut sich über Interaktionen mit Menschen. Er hat schon in der Hundeschule zu den „Strebern“ gehört und genau mit 1,5 Jahren (da hatte er das Mindestalter für die Prüfung) die Prüfung zum Therapiebegleithund erfolgreich absolviert. Er ist ein vom Berufsverband Therapiebegleithunde Deutschland e.V. anerkannter Therapiebegleithund.
Hier finden Sie Fotos aus der Arbeit mit dem Hund und Materialien, mit denen ich arbeite.


Eine tierärztliche Gesundheitskontrolle findet einmal im Quartal statt. Hier wird der allgemeine Gesundheitszustand untersucht. Ebenso wird sichergestellt, dass der Hund frei von Zecken und Flöhen ist.
Juno ist ein nach den Richtlinien des Therapiebegleithundeverbandes Deutschland e.V. geprüfter Therapiebegleithund. Alle zwei Jahre ist eine Nachprüfung erforderlich, um weiterhin nach den Richtlinien des TBH zu arbeiten.